Jahres-Rückblick 2016

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Rückblick - Ein Jahr das nicht schöner hätte kommen können

Unglaublich was dieses Jahr alles passiert ist und ich mich jetzt noch ab und zu in den Hintern kneife, dass ich es überhaupt glaube! Von A bis Z ausschliesslich schöne Momente und wunderschöne Begebenheiten.

Wenn ich so zurück denke, hat es eigentlich schon letztes Jahr mit meiner Kündigung begonnen. Mein Mann meinte schon länger, dass ich doch endlich nur noch "meins" tun sollte. Mit Fokus auf unsere Zukunft, egal wann unsere Träume wahr werden.

Schon länger arbeitete ich 50% im Büro und es war nicht so, dass ich da unglücklich war. Ich merkte einfach immer mehr, dass es nicht mehr passte. Dass mein Leben in andere Schienen lenkte, mehr Zeit in Anspruch nahm als ich hatte.

Und meine Devise, dass man erst etwas loslassen soll, damit Platz für Neues ist, ging einmal mehr voll und ganz auf. Kaum war der Schritt getan, gingen rundherum Türen auf und ebneten meinen Weg.

Der erste grosse Moment: Unser Umzug

Über lange Zeit plante mein Mann als Baumeister sein eigenes Projekt auf einem geerbten Stück Land. Stundenlang sass er über Plänen und setzte sein ganzes Herzblut ein, für unser neues Zuhause. Alles ist und war durchdacht, seine bald 30 jährige Selbständigkeit beschert ihm viel Wissen, welches nun in unserem Heim steckt.

Es war mir bewusst, dass er nebst seiner intensiven Arbeit keine Möglichkeit hatte, gross an den Vorbereitungen für den Umzug zu helfen. Dass nicht am Schluss ein Chaos herrschte, begann ich schon sehr früh mit der Packerei, Kartons standen durch das über Monate rum.

Das erste Mal im Leben machte ich mir Gedanken über ein "Zuhause haben".

Das erste Mal im Leben gab es Momente, da war ich nirgends mehr zuhause. Ebenfalls zum ersten Mal stellte ich fest, wie dankbar wir für ein Zuhause sein dürfen. Ganz ehrlich, bis da war es auch für mich irgendwie immer selbstverständlich.

Wenn man jedoch mitbekommt, wie viele Menschen überall auf der ganzen Welt kein Zuhause haben, kann ich nur einmal mehr und von Herzen DANKE sagen. Dankbarkeit ist überhaupt die letzten Jahre ein grosses Wort bei mir geworden, vor kurzem schrieb ich nur über dieses Thema einen Artikel (hier nochmal zum lesen)

 

Angekommen im eigenen Paradies

Tja, wie soll ich sagen, wir sind angekommen, angekommen im Paradies. Wir sind und waren beide schon immer sehr häuslich, jetzt braucht es richtig viel, dass wir unsere Oase verlassen. Die eigenen vier Wände, ein Kraftplatz ohne Ende.

Vielleicht liegt es am Alter, wer weiss. Oder einfach, weil es so passt und man irgendwann nicht mehr anderes sucht und braucht.

Freunde machen sich Sorgen, dass wir "Einsiedler" werden. Ich denke nicht, dass das ein Thema ist.

Der "Herr ErdbeerStern" ist ja beruflich täglich viele Stunden ausser Haus und die "Frau ErdbeerStern" hat sehr viel Kontakt nach Aussen. Halt anders wie auch schon, aber es fühlt sich gut an und stimmt für den Moment. Wir werden sehen was kommt...

 

JA - zu unserer Liebe

Das zweite Highlight (vom Datum her) war unsere Hochzeit.

Mitte August durften wir JA sagen zu uns, zu unserer Liebe. Auch hier bin ich überaus dankbar, dass sich mein Mann nochmal traute und der Wunsch in dem Moment tatsächlich von ihm aus kam.

Neun Jahr glücklich in "wilder Ehe", trotzdem war mir der Wunsch nach Heirat wichtiger als ihm. Von meinem Mann zu sprechen, seinen Namen anzunehmen und einfach eine andere Verbundenheit zu spüren, das war mein Wunsch.

Wenn man so rumhört, weiss man, dass dieser Wunsch meist bei den Frauen grösser ist ;-).

Im ganz kleinen Kreis nur mit unseren Trauzeugen verbrachten wir unseren grossen Tag. Da wir beide das zweite Mal verheiratet sind, war uns nicht wichtig, dass es ein grosses Ding wird. Meine Tochter und ein guter Freund bezeugten unseren Entschluss.

Dass meine Tochter unsere Trauzeugin sein sollte, war ganz schnell klar.

Sind die beiden doch seit Anfang unglaublich vernarrt ineinander.

Da wir beide sehr grosse Fans von den USA sind, war eine Zeremonie in Amerika geplant. Am 9.9. fand diese auf unserer Harley-Tour im Arches Nationalpark statt.

Dieses Datum wird auch unser zukünftiger Hochzeitstag sein <3.

Vielleicht ist noch kurz anzufügen, dass die 9 die Zahl der wahren Liebe ist. Vielleicht bemerkst du, dass auch 2016 in der Quersumme eine 9 ergibt. Ebenfalls unser Kennenlerndatum vom 24.12.2007 gibt eine, auch mein runder Geburtstag und das zivile Hochzeitsdatum am 19.8.2016.

Sind das sogenannte Schicksalsschläge?

Ich glaube ganz bekennend an Wunder und dass es keine Zufälle gibt;-).

Wenn so grosse Träume in Erfüllung gehen, fällt es sehr schwer diese in Worte zu fassen. Ich weiss, dass ich unglaubliches Glück habe, vor neun Jahren einen wundervollen Mann getroffen zu haben. Falsch, wir wurden ganz klassisch an einem Weihnachts-Apero verkuppelt.

Bis heute bin ich verliebt wie am ersten Tag, glücklich einen so warmherzigen und grosszügigen Menschen meinen Mann zu nennen. Mein Mann, nicht mein Freund und auch nicht mein Partner, nein MEIN MANN.

Mein wunderschöner Mann mit einem Herz wie ein Berg, ein Bär in jedem Sinne und so etwas von einfach gestrickt. Einfach in dem Sinne von anspruchslos in jeder Hinsicht, pflegeleicht und äusserst liebenswert.

DANKE DANKE DANKE

 

50. Geburtstag - ein halbes Jahrhundert

Tja, auch dieser Tag war dieses Jahr ein Highlight.

Ein traumhaft schöner Sommertag, ein Sonntag wie bei meiner Geburt. Unsere Familien und die allernächsten Freunde, einfach ein gemütliches Beisammensein, das wünschte ich mir.

 

Ich bin kein Fan von grossen Festen, lieber klein und fein.

Gemütlich sassen wir in unserem Garten beisammen und genossen die Sonne. Einmal mehr machte mich mein Mann sprachlos, was selten passiert.

Stand er doch plötzlich mit einem riesigen Strauss roter Rosen vor mir. 49 rote für die Liebe und eine orangefarbene, weil ich immer sein Sonnenschein sei.

Beide standen wir da mit Tränen der Rührung in den Augen. Ich weiss nicht was mich mehr freute, die wunderschönen Rosen oder seine so von Herzen kommende Liebesaussage.

 

Das sind so gewisse Momente die vergisst man einfach nie im Leben!

 

Abflug in unvergessliche Flitterwochen

Da die zivile Hochzeit hier mal ein Thema war, ob vor oder nach der USA-Reise, entschied meine Tochter ganz klar: Vorher - so würde die Reise unser Honeymoon sein.

Ein paar Tage nach meinem runden Geburtstag trafen wir uns also mit unserer Harley-Gruppe auf dem Flughafen und die wunderschöne Reise ging los.

Das dritte Mal waren wir dabei und es war einfach einmal mehr ein Traum ohne Ende. Durch verschiedene Staaten fuhren wir 4971 km in den zweieinhalb Wochen und es gibt eigentlich gar keine Worte dafür.

 

Diese Landschaften die Amerika zu bieten hat, kann man kaum beschreiben.

Wenn einem die Luft wegbleibt, plötzlich Tränen der Freude kullern, man am Abend todmüde aber glücklich ohne Ende ins Bett fällt - das muss und kann man einfach nicht näher beschreiben.

Die Ankunft am Abend vor unserer Zeremonie war vermutlich unser persönliches Highlight dieser Ferien.

Red Rock Mountain Lodge bei Moab - google es, damit du nur ein bisschen verstehen kannst wovon ich schreibe. So etwas schönes gibt es hier auf unserem Planet, ein Ort mit roten Felsen, blauem Himmel, grün bewachsener Fluss.

Tja, das sind Emotionen vom feinsten...

Am Morgen Frühstück in der Lodge, bis zu dem Moment war ich in keinster Weise nervös.

Kaum am Tisch, ging wie von Geisterhand die Musik lauter. Was kam? Dixie Chicks - Die Musik die bei mir lief, als mein Schatz damals das erste Mal bei mir übernachtete.

Ist das nicht verrückt? Er kommentierte damals glücklich: Wie schön, du stehst sogar auf die gleiche Musikrichtung wie ich.

Das zweite Stück von Garth Brooks, ebenfalls Lieblingsmusik von uns.

Völlig aufgelöst sass ich auf meinem Stuhl und konnte kaum atmen. Das sind doch die sogenannten Zeichen im Leben! Da niemand von unserem Vorhaben wusste, konnte ich meinen Gefühlsausbruch natürlich nicht wirklich gross kommentieren.

Am Abend war es dann für viele klar

Unser Trauzeuge der die Zeremonie abhielt, organisierte für den Abend ein Steakhouse nach unserem Geschmack. Ebenfalls war ein Countrysänger mit Gitarre anwesend und wir schwelgten im 7. Himmel.

Der Tag verlief genau nach unserem Gusto und wir waren glücklich und zufrieden.

Als krönender Abschluss dann noch eine Woche "Erholung" bei unseren Schweizer Freunden auf der Valley View Ranch in Texas. Da ist es für uns beide jedesmal ein Heimkommen, da sind wir zuhause. Auch zuhause, wir geniessen jedes Mal die Herzlichkeit der Gastgeber auf der Adventure-Ranch.

 

 

Was will man mehr?

Gute Frage - einfach nichts!

Wenn ich könnte, würde ich gerne etwas von meinem Glück abgeben. Es gibt so viele Menschen auf unserem Planeten, die haben es schwer.

 

Leider gibt es auch sehr viele Leute die stehen sich selber im Weg und kommen nicht vom Fleck.

Das ist einer von meinen Beweggründen, warum es ErdbeerStern gibt. Gerne gebe ich mein Wissen weiter, meine guten Vibes und lasse dich teilhaben an meinem persönlichen Glück.

Gerade diejenigen, die nicht oder nicht mehr daran glauben.

Es gibt das grosse Glück, glaube daran!

Verändere deine Sichtweise, noch heute! Geh dein Glück an, lieber in kleinen Schritten wie gar nicht. Hör auf zu jammern, unternimm etwas!

Kein Tag, kein Moment ist für mich selbstverständlich!

Täglich bin ich dankbar für mein Glück. Aber ich tu auch täglich etwas dafür, schon viele Jahre.

Da mein Credo seit vielen Jahre ist, dass alles zurückkommt im Leben - scheint dieser Moment da.

Mein Papa pflegte immer zu sagen: Was man sät, erntet man irgendwann.

Es ist nie zu spät, dass du dein Leben in die Hand nimmst. Mach noch heute den ersten Schritt!

Melde dich, gerne helfe ich dir auf die Sprünge! Das Leben ist schön, es darf leicht sein - für jeden von uns!

 

Tja, das war mein/unser 2016!

Ein Jahr mit unglaublich vielen Emotionen, ein Traum nach dem anderen. Ich bin dankbar, dankbar ohne Ende!

Ich bin gespannt was 2017 bringt und freue mich es zu erleben...

 

In dem Sinne wünsch ich auch dir von Herzen einen guten Rutsch in ein erfolgreiches, glückliches 2017 voll Liebe und Leichtigkeit!

Zauberhafte Grüsse

Deine Monika